Mitarbeiterinformation

CORONAVIRUS – MITARBEITERINFORMATION

Coronavirus – Aktualisierung  Mitarbeiterinformation
12.05.2020

Liebe Mitarbeiterinnen, liebe Mitarbeiter,

die von den Behörden zugelassenen „Lockerungen“ in Verbindung mit den durch die Berufsgenossenschaft vorgegebenen Arbeitsschutzmaßnahmen erlauben es uns, bei J. MÜLLER weitestgehend zu unserer alten Arbeitsweise zurückzukehren. Dies werden wir bereits ab Mittwoch, den 13. Mai 2020 tun.

Nur so können wir sicherstellen, dass die Anforderungen unserer Kunden erfüllt, die Abwicklung der aktuellen Verkehre und Umschlagsmengen bewältigt und die Wirtschaftlichkeit des Unternehmens nicht noch weiter belastet wird.

Was wird sich ab Mittwoch ändern?

Kaufmännisches Personal [Büro]

Wir werden zu der ursprünglichen funktions- und aufgabenbezogenen Arbeitsplatzbesetzung zurückkehren. Es ist allerdings ein Abstand von 1,50 m zwischen den Arbeitsplätzen sicherzustellen. Wo dieses nicht sichergestellt werden kann, ist ein sog. Spuckschutz,  z. B. aus Plexiglas oder aus Trennelementen, zu errichten. Ein Tragen von Mundschutz in den Büros und an den Büroarbeitsplätzen ist nicht notwendig. Der Mindestabstand ist auch in den Pausenräumen einzuhalten. Die Arbeiten im Homeoffice sind nicht mehr notwendig und sollen beendet werden. Die Umsetzung aller Maßnahmen obliegt den Bereichsleitern.

Gewerbliches Personal

Die „alten“ Schichtsysteme werden wieder eingeführt. Die Aufrechterhaltung der bisher praktizierten strikten Schichttrennung wird aufgehoben.
Um die Anforderungen der Berufsgenossenschaft zu erfüllen, werden -  in Absprache mit der Arbeitnehmervertretung - folgende Maßnahmen umgesetzt:

  • Pausen – auch einzelner Abteilungen -  sollen dort, wo der Betriebsablauf es ermöglicht und wo immer es geht, zeitversetzt durchgeführt werden.
  • Die Organisation der Pausenzeiten erfolgt durch die Inspektion oder die jeweiligen Abteilungen eigenverantwortlich.
  • Begegnungsverkehre in den Sozialräumen [Duschen/Umkleide] sind zu vermeiden, da hier der Abstand von mindestens 1,50 m nicht eingehalten werden kann. Hierfür sind folgende organisatorische Maßnahmen erforderlich:


Brake:

  • Betreten der Umkleideräume über den südlichen Zugang [am Gate] - Ausnahme: weibliche Mitarbeiterinnen
  • Zur Schicht kommende Mitarbeiter verlassen die Umkleideräume bis spätestens bis 10 Minuten vor dem offiziellen Schichtbeginn und begeben sich in die Aufenthaltsräume 1. OG
  • Die Schicht verlassene Mitarbeiter dürfen die Umkleideräume frühestens 10 Minuten vor Schichtende betreten
  • Umkleideräume dürfen erst betreten werden wenn alle Mitarbeiter der Folgeschicht die Räumlichkeiten verlassen haben
  • Übergabe der Schlüssel für Transportfahrzeuge erfolgt durch den Vormann in den Sozialräumen 1. OG
  • Verlassen der Sozialräume [Umkleide und Aufenthaltsräume 1. OG] über den Haupteingang


Bremen:

  • Ablösung am Arbeitsplatz
  • Reinigung und Desinfektion: Weiterhin wird ein Reinigungsplan erstellt, der sicherstellt, dass die Pausen und Sozialräume sowie die Besprechungsräume kontinuierlich/regelmäßig gereinigt/desinfiziert werden.

     
  • Bei Arbeiten muss ein Mindestabstand von 1,50 m eingehalten werden. Ist dieses aufgrund von betrieblichen Abläufen nicht möglich, so ist zwingend eine einfache Mund-/Nasenbedeckung [Stoffmaske] zu tragen. Hierzu wurden/werden Ihnen zwei persönliche Stoffmasken zur Mehrfachnutzung zur Verfügung gestellt. Für eine Übergangszeit können dies auch Einmalschutzmasken sein, die Sie über die jeweilige Arbeitsvermittlung erhalten. Der Einsatz von Staubschutzmasken ist nach wie vor in den Bereichen, in denen diese aus Arbeitsschutzgründen [Stäube] bisher getragen wurden, verpflichtend.
  • Bei der Nutzung von Fahrzeugen im Betrieb [PKWs, Transportfahrzeuge etc.] gilt ab sofort:
    Sofern sich mehr als eine Person im Fahrzeug befindet, sind von allen Insassen verpflichtend Masken zu tragen. Aufgrund der Maskenpflicht können die Fahrzeuge ab sofort mit der max. möglichen Personenanzahl genutzt werden.
  • Fahrzeuge im Betrieb [Pool, PKW, Radlader, Stapler etc.] sind vor jeder Benutzung zwingend durch den Benutzer zu desinfizieren [Flächendesinfektion]. Die Desinfektion bezieht sich auf die Bedienelemente der Fahrzeuge Lenkrad, Schaltung etc.]. Hierfür wurden alle Fahrzeuge mit entsprechenden Hygieneboxen ausgestattet. Bitte achten Sie darauf, dass die Hygieneboxen immer mit folgenden Materialien gefüllt sind: Flächendesinfektionsmittel, Papiertücher, Einmalhandschuhe, Müllbeutel. Falls Material nicht mehr ausreichend ist, bitte eigenverantwortlich nachfüllen. Vorratshaltung Brake: Magazin, Werkstätten, Waage Nordstraße; Bremen: Werkstätten.
  • Werkzeuge, die nicht direkt Mitarbeitern zugeordnet sind, müssen vor jeder Nutzung gereinigt/desinfiziert werden.

Klagt ein Mitarbeiter während der Arbeit über Symptome, ist umgehend das Krisenteam über die bekannten Telefonnummern zwingend zu kontaktieren. Das Krisenteam veranlasst dann alle weiteren Maßnahmen.

Kaufmännisches und gewerbliches Personal

  • Die allgemeinen Hygieneregeln, wie Hände waschen, Desinfektion, Husten- und Niesverhalten, bleiben unverändert bestehen
  • Grundsätzlich gilt: Abstand halten; mindestens 1,5 m,  wo dies nicht möglich ist gibt es spezielle Regeln [siehe oben]

Liebe Mitarbeiterinnen, liebe Mitarbeiter, es ist wichtig, dass Sie uns bei der Umsetzung dieser Maßnahmen aktiv unterstützen!
Bitte wenden Sie die Arbeitsschutzbestimmungen und Hygieneregeln an.

Gern können Sie sich bei Fragen an Ihre Vorgesetzten oder an das Krisenteam wenden.

Mitglieder des Krisenteams sind:
Uwe Schiemann              0171/ 5858 141
Bernd Kempendorf         0171/ 5843 696
Christina Meyer              0151/ 4221 0456


Mit freundlichem Gruß
Jan Müller 
Uwe Schiemann


Information 30.04.2020

Liebe Mitarbeiterinnen, liebe Mitarbeiter,

nach derzeitigem Kenntnisstand ist davon auszugehen, dass uns die Corona-Pandemie noch über einen längeren Zeitraum begleiten wird.

Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales hat deshalb jetzt einen Corona-Arbeitsschutzstandard veröffentlicht, der von unserer zuständigen Berufsgenossenschaft übernommen wurde. Wir haben bereits heute schon hieraus eine Vielzahl von Maßnahmen umgesetzt.

Nachstehend informieren wir sie über weiteren Maßnahmen, die ab sofort verpflichtend einzuhalten sind. Alle anderen Maßnahmen [Hygieneregeln] gelten weiter uneingeschränkt.

  1. Bei Arbeiten, die länger als 15 Minuten dauern, muss ein Mindestabstand von 1,5 Metern eingehalten werden. Ist dieses aufgrund von betrieblichen Abläufen nicht möglich, so ist zwingend eine einfache Mund-Nasen-Bedeckung [Stoffmaske] zu tragen.

Wir haben uns als Unternehmen dazu entschlossen, jedem Mitarbeiter zwei persönliche Stoffmasken zur Verfügung zu stellen. Die Masken sind derzeit in der Produktion und wir werden diese umgehend nach Lieferung ausgeben.

Bitte beachten Sie, dass die Masken eigenverantwortlich regelmäßig zu desinfizieren sind. Eine entsprechende Pflegeanleitung erhalten sie mit den Masken.Für die Übergangszeit stehen Einmalschutzmasken zur Verfügung. Diese erhalten sie über die jeweilige Arbeitsvermittlung.
Der Einsatz von Staubschutzmasken ist nach wie vor in den Bereichen, in denen diese aus Arbeitsschutzgründen [Stäube] bisher getragen wurden, verpflichtend.

  1. Bei der Nutzung von Fahrzeugen im Betrieb [PKWs, Transportfahrzeuge etc.] gilt ab sofort: Sofern sich mehr als eine Person im Fahrzeug befindet, sind von allen Insassen verpflichtend Masken zu tragen. Aufgrund der Maskenpflicht können die Fahrzeuge ab sofort mit der max. möglichen Personenzahl genutzt werden.
     
  2. Fahrzeuge im Betrieb [Pool PKW, Radlader, Stapler etc.] sind vor jeder Benutzung zwingend durch den Benutzer zu desinfizieren [Flächendesinfektion]. Die Desinfektion bezieht sich auf die Bedienelemente der Fahrzeuge [Lenkrad, Schaltung etc.] Hierfür wurden alle Fahrzeuge mit entsprechenden Hygieneboxen ausgestattet. Bitte achten Sie darauf, dass die Hygieneboxen immer mit folgenden Materialien gefüllt sind: Flächendesinfektionsmittel, Papiertücher, Einmalhandschuhe, Müllbeutel. Falls Material nicht mehr ausreichend ist bitte eigenverantwortlich nachfüllen. Vorratshaltung Brake: Magazin, Werkstätten, Waage Nordstraße; Bremen: Werkstätten.
     
  3. Werkzeuge, die nicht direkt Mitarbeitern zugeordnet sind müssen vor jeder Nutzung gereinigt/desinfiziert werden.
     
  4. Klagt ein Mitarbeiter während der Arbeit über Symptome ist umgehend das Krisenteam über die bekannten Telefonnummern zwingend zu kontaktieren. Das Krisenteam veranlasst dann alle weiteren Maßnahmen.

Zu Ihrem eigenen Schutz, dem Schutz Ihrer Kollegen*innen und dem Schutz des Unternehmens bitten wir Sie darum, auch wenn es an der einen oder anderen Stelle schwerfällt, um strikte Einhaltung der Hygieneregeln.

Für Rückfragen steht das Krisenteam zur Verfügung.

Coronavirus COVID-19 Übersicht Antworten zu möglichen Fragen:
[Info 16.03.2020]

  1. Ich habe Angst, dass ich mich infiziere; Kann ich frei entscheiden, wann ich zuhause bleiben möchte?

Antwort:  nein
Grundsätzlich gilt die Verpflichtung zur Arbeit. Ob Mitarbeiter unter Quarantäne gestellt werden, entscheidet das zuständige Gesundheitsamt. Weder der Arbeitnehmer noch der Arbeitgeber haben hierauf Einfluss.

  1. Wann gelte ich als Kontaktperson?

Antwort: Das Robert Koch-Institut [Deutsche Bundesoberbehörde für Infektionskrankheiten] hat dieses wie folgt definiert: „Kontaktpersonen sind Personen mit einem definierten Kontakt zu einem bestätigten Fall von COVID-19 ab dem 2. Tag vor Auftreten der ersten Symptome des Falles.“ Bestätigter Fall heißt in diesem Fall die Person ist positiv getestet worden.

  1. Wird bei Kontaktpersonen eine weitere Unterscheidung vorgenommen?

Antwort:  ja

Das Robert Koch-Institut unterscheidet zwischen Kontaktpersonen der Kategorie I mit engem Kontakt [höheres Infektionsrisiko]. Hierbei handelt es sich um Personen mit mindestens 15-minütigem Gesichts- [„face-to-face“] Kontakt z.B. im Rahmen eines Gespräches sowie unter Kontaktpersonen der Kategorie II [geringeres Infektionsrisiko]. Dieses sind Personen, die sich im selben Raum wie ein bestätigter COVID-19-Fall aufhielten, jedoch keinen mindestens 15-minütigen Gesichts- [„face-to-face“] Kontakt mit dem COVID-19-Fall hatten.

Bei Tätigkeiten im Freien ist das Risiko deutlich geringer einzustufen als in geschlossenen Räumen

  1. Woher erfährt das Gesundheitsamt, dass ich eine Kontaktperson bin?

Antwort: Positiv getestete Personen haben gemäß Infektionsschutzgesetz die Verpflichtung, die Kontaktpersonen dem Gesundheitsamt aufzugeben.

  1. Was muss ich tun wenn ich positiv auf COVIS-19 getestet wurde?

Antwort:  Informieren Sie umgehend das Krisenteam.

  1. Welche zusätzlichen Maßnahmen kann ich persönlich treffen, wenn ich mich in Räumen aufhalte?

Antwort:  Versuchen Sie den Abstand zu anderen Personen so groß wie möglich [mindestens 1 Meter] zu halten. Sorgen sie in Räumlichkeiten wie Büros, Aufenthaltsräumen etc. für ausreichende Belüftung. Daneben sind die allgemein gültigen Hygienemaßnahmen zu berücksichtigen.

  1. Darf ich die Schiffe bedenkenlos betreten?

Antwort:  Ja.

Schiffe müssen sich im Rahmen der internationalen Regeln vor Einlaufen bei der Hafenbehörde melden und eine Erklärung abgeben, dass die Besatzungsmitglieder keine erkennbaren Erkrankungen haben. Nur bei Vorlage der Bestätigung erlaubt der hafenärztliche Dienst [Teil des Gesundheitsamtes] das Betreten des Schiffes.

Ebenfalls haben inzwischen auch die Reedereien strenge Regelungen beim Betreten der Schiffe erlassen. 

  1. Muss ich meinem Arbeitgeber meinen Urlaubsort mitteilen?

Antwort: Grundsätzlich besteht diese Verpflichtung nicht. Die Verpflichtung besteht allerdings, sich beim Gesundheitsamt zu melden bzw. seinem Arbeitgeber mitzuteilen, wenn man sich in einem vom Robert Koch-Institut definierten Risikogebiet aufgehalten hat. Dieses gilt auch, wenn dieses Gebiet erst nach Rückkehr aus dem Urlaub als Risikogebiet benannt worden ist. Hierbei gilt eine Frist von 14 Tagen.

  1. Wie ist die Entgeltfortzahlung geregelt wenn ich mich in Quarantäne befinde?

Antwort: Der Arbeitgeber zahlt die ersten 6 Wochen das Entgelt im Rahmen des Infektionsschutzgesetzes weiter.

  1. Was geschieht, wenn ich aufgrund von Schul-, Kindergärten- und Kitaschließungen die Kinderbetreuung nicht sicherstellen kann?

Antwort: Vorstand und Geschäftsführung haben beschlossen, dass für diese Mitarbeiter individuelle Lösungen gefunden werden. Hierzu ist das Krisenteam zu kontaktieren.

In Zeiten wie diesen ist es wichtig klare Regeln zu beachten. Immer unter dem Gesichtspunkt des größtmöglichen Schutzes für unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Gleichfalls gilt es aber auch besonnen und sachlich mit dem Thema umzugehen. Wir versichern Ihnen, dass Vorstand und Geschäftsführung hieran intensiv arbeiten.

Wir bitten unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter um gegenseitige Rücksichtnahme. Unterstützen sie einander. Gemeinsam sind wir stark.

Haben Sie weitere Fragen, so wenden Sie sich bitte direkt an das Krisenteam.

 

Die aktuelle Entwicklung erfordert zusätzliche, weitergehende Maßnahmen über die wir Sie hiermit unterrichten wollen:
[Information 19.03.2020]

  1. Es werden keine persönlichen Kundentermine mehr wahrgenommen. Vertreterbesuche sind abzusagen. Die Kontakte sollen über elektronische Medien [Telefon, Videokonferenzen, Mailverkehr] aufrechterhalten werden.
     
  2. Interne Besprechungen sind auf das absolut notwendigste zu reduzieren, Gegebenenfalls sind technische Möglichkeiten wie Telefon, Skype etc. zu nutzen, oder aber die Besprechung beträgt unter 15 Minuten und erfolgt nach Möglichkeit im Freien. Ist die Möglichkeit im Freien nicht gegeben stehen in Brake die Sitzungsräume Stade und Brake zur Verfügung. In diesem Fall ist die Anzahl der Personen auf 8 beschränkt.
     
  3. Das operative und technische gewerbliche Personal in Brake und in Bremen wird, sofern noch nicht geschehen, kurzfristig in Gruppen eingeteilt. Die Einteilung wird auf Basis eines 2-schichtigen Betriebes vorgenommen. Diese Gruppen werden bis auf weiteres nicht mehr getrennt. Es ist sicherzustellen, dass sich die Gruppen zum Schichtwechsel nicht begegnen. Darum werden in Abstimmung mit den Betriebsräten die Schichtzeiten wie folgt geändert. 1. Schicht: 06:00 bis 14:00 Uhr, anschließend 30 Minuten für das Umziehen. [14:30 Uhr bis 15:00 Uhr Reinigung/Desinfektion der Umkleiden]. 2. Schicht startet um 15:00 Uhr mit dem Betreten der Umkleideräume und geht bis 23:00 Uhr, danach erneut Reinigung/Desinfektion. Die Schichtzeiten gelten an allen Tagen und schließen Sonn- und Feiertage ein. Allerdings endet die 2. Schicht an Sonn- und Feiertagen um 22:00 Uhr um den Wechsel von Spät- auf Frühschicht hinzubekommen.  Die Einhaltung der Schichtzeiten ist zwingend. Es gibt keine Ausnahmen - auch nicht für einzelne Mitarbeiter -. Zwischen den Schichten erfolgt eine Desinfektion der Umkleideräume.

    Der Siloleitwarte in Brake hat eine zusätzliche, besondere Bedeutung. Hier muss sichergestellt werden, dass die Mischfutterindustrie kontinuierlich rund um die Uhr versorgt wird. Deshalb gilt in der Leitwarte ein gesonderter Ablaufplan.

    Die Vorgaben zu den Pausen bleiben unberührt.
    Die Arbeitsvermittlung in Brake wird zur Hälfe im Home-Office erfolgen.
     

Um Schiffsbesatzungen zu schützen gilt folgendes:

  • Die Freigabe zum Betreten erfolgt durch den hafenärztlichen Dienst [HÄD]
  • Bei Einläufen aus Häfen der EU erfolgt diese digital an die Agentur/den Makler, somit gibt der zuständige Agent/Makler diese Info weiter.
  • Bei Einläufen aus Nicht-EU-Ländern  oder aus den vom RKI und der WHO  benannten Risikogebieten erfolgt die Freigabe direkt vor Ort – durch den HÄD!
  • Ebenfalls wird der HÄD bei jedem Schiff mit gesundheitlichen Problemen direkt vor Ort über eine Freigabe entscheiden


Bitte betreten Sie die Schiffe erst nach dessen Freigabe!

  • Es ist nur den direkt am Umschlag beteiligten Mitarbeiterinnen/Mitarbeitern gestattet die Schiffe zu betreten. Nach Abschluss der Arbeiten und zu Pausenzeiten sind die Schiffe zügig zu verlassen.
  • Halten Sie sich nur an Bord auf wenn Sie dort eine Tätigkeit verrichten
  • Betreten Sie nicht eigenmächtig die Mannschaftsräume/Brücke/Maschinenraum etc. –  Diese sind TABU!
  • Beachten Sie die Anweisungen der Schiffsbesatzung – Denken Sie daran, dass diese dem Schutz der Besatzung dienen.
  • Beschränken Sie den Kontakt zu der Besatzung auf das absolut notwendige, um zu vermeiden, dass Sie unter Umständen ungewollt die Besatzungsmitglieder infizieren. [Bedenken Sie, dass die Besatzung auf See keine Möglichkeit hat einen Arzt aufzusuchen]
  • Ladungspapiere [Outturn, Lade/Löschaufgaben] wenn möglich an der Gangway unterschreiben lassen, sollte keine Gangwaywache vor Ort sein, können die Ladungspapiere auch ohne Unterschrift zurückgebracht werden. Notfalls Kontaktaufnahme zur Besatzung über den Makler per Mobiltelefon.
  • Sofern Kunden Schiffe betreten möchten, müssen diese im Vorwege Kontakt zum Schiffsmakler aufnehmen, der dies dann mit dem Schiff im Vorwege klärt


Den Deutschen Seehäfen und damit auch unseren Terminalbetrieben in Brake und Bremen kommt im Rahmen der derzeitigen Krise eine systemrelevante Bedeutung der Lieferketten zur Daseinsvorsorge zu. Es ist unsere Pflicht, dieser Aufgabe gerecht zu werden. Nur zusammen können wir dieser Aufgabe gerecht werden. Wir denken in diesen schweren Zeiten an die Arbeitnehmer/innen, die u.a. durch Schließungen von Geschäften, Restaurants etc. deutlich stärker betroffen sind und sich um ihre Zukunft sorgen. Mit unserem Einsatz tragen wir dazu bei, das Leben in Deutschland aufrecht zu erhalten. Dafür gilt unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Dank des Vorstandes und der Geschäftsführung.

Es ist unabdingbar, dass wir alle Schutzmaßnahmen ergreifen, die uns zur Verfügung stehen.

Deshalb nochmal der eindringliche Hinweis: Beachten Sie die geltenden Schutzmaßnahmen, halten sie strikt die Hygieneregeln ein.
Sollten Sie noch weitere Rückfragen haben oder haben Sie eigene Anregungen, um unsere Abläufe zu verbessern, wenden Sie sich an das Krisenteam.