Historie

Die Geschichte
der J. Müller Unternehmensgruppe

Historie

Werte bewahren – den Wandel leben

1821 - 1888

II. Generation (1869 bis 1888)

  • 1869
  • Bernhard Friedrich Heinrich Müller wird schon 1862 von seinem Vater Johann Müller in die Firma aufgenommen. Als dieser 1869 stirbt, wird Bernhard durch seinen Bruder Carl Theodor im Geschäft unterstützt
  • 1873
  • Gemeinsam mit seinem Onkel Hermann Gerhard gelingt Bernhard Müller der Anschluss Brakes an das Eisenbahnnetz Brakes. Der Nachteil gegenüber dem Bremer Hafen ist damit aufgehoben
  • 1875
  • Schienenverbindung nach Nordenham, wo die Firma eine Filiale eröffnete. In dieser wird insbesondere Petroleum und Naphtha umgeschlagen
  • 1887
  • Neuorientierung des Hafen Brakes. Umstellung von Stückgut- zum Massenguthafen
  • 1887
  • Vertragsschließung Bremen und Oldenburg um die Nachteile der Weserkorrektion für Brake und Nordenham auszugleichen. Bremen muss Korrektionsabgaben für Seegüter und eine Hafenbahnfracht für alle Güter per Bahn zahlen

I. Generation (1821 bis 1869)

  • 1821
  • Gründung des Speditionsgeschäftes durch Johann Müller
  • 1822
  • Aufbau des Umschlags- und Lagergeschäftes. Spezialisierung auf den direkten Warenumschlag und Transport
  • 1835
  • Am 1. Januar wird der Braker Hafen zum Freihafen erklärt. Da keine Zölle und Einfuhrsteuern erhoben werden, nimmt der Seehandel zu
  • 1858
  • Zunehmender Verkehr macht Bau des neuen Binnenhafens mit Schleuse notwendig
  • 1862
  • Großer Rückschlag für den Seehandel durch den Bau der Bahnlinie zwischen Bremerhaven und Geestemünde

1888 - 1971

IV. Generation (1932 bis 1971)

  • 1934
  • Bau der ersten Getreidetrocknungsanlage
  • 1937 - 1948
  • Hans Müller gründet eine Filiale samt Umschlagsbetrieb in Bremen, ruft eine Binnenschifffahrtsreederei ins Leben und baut den Braker Kranbetrieb aus
  • 1940 - 1958
  • Errichtung von zwei Betonsilos mit Belüftungszellen in der Suka-System Bauweise um die gestiegenen Getreidemengen aufnehmen und umschlagen zu können
  • 1953
  • Kauf der Bremer-Besigheimer Ölfabriken im Bremer Holzhafen. Heute Sitz der J.MÜLLER Weser
  • 1953 - 1967
  • Getreideanlagen von J. MÜLLER in Bremen werden ausgebaut
  • 1959
  • Beginn des Ausbaus des Braker Hafens zu einem der bedeutsamsten Breakbulk-Häfen Nordeuropas
  • 1960 - 1963
  • Durch die vierte Weservertiefung ist ein steigender Seeverkehr bedingt, der den Ausbau des Strompiers notwendig macht. Es folgt die Landfestmachung des Nordpiers. Auf diese Weise werden neue Freilager und Gleiskapazitäten geschaffen
  • 1966
  • Beginn des Umschlags von Fischmehl als Spezialfuttermittel für die Agrar- und Aquafarmingindustrie am Standort Bremen
  • 1968
  • Bautechnische Innovation – Mehrzweckhalle für regenempfindliche Massenstückgüter in drei Sektoren, die über verschiebbare Dächer durch die Drehwippkräne direkt aus Seeschiffen bedient wird

III. Generation (1888 bis 1932)

  • 1887 - 1895
  • Als Folge der Vertiefung fällt das Leichtergeschäft weg – Stückgut geht wieder über Bremen. Johann Theodor Müller muss eine neue Geschäftsgrundlage für den Braker Hafen planen. Durch die Umstellung von Stückgut auf Massengut (insbesondere Getreide) wird der Hafen wieder belebt
  • 1888 - 1914
  • Braker Hafen profitiert vom allgemeinen wirtschaftlichen Aufschwung und vom Bevölkerungswachstum. Weserkorrektion führt zu größeren Tiefgängen und wettbewerbsfähigen Eisenbahnfrachten
  • 1892
  • Bau des Strompiers, um Schiffen im Strom eine Anlaufstelle zu bieten, damit diese nicht nach Bremen müssen
  • 1914 - 1918
  • Während der Hafenblockade im ersten Weltkrieg steht der Hafen still und der Erfolg bricht weg
  • 1911
  • Bau des ersten Betonsilos mit zwei pneumatischen Hebern und Bau einer Umschlagsanlage für Chile-Salpeter, ebenfalls in loser Schüttung
  • 1926
  • Umbau der Becher-Elevatoren zu technisch hochmodernen pneumatischen Hebern um die Effizienz der Getreideumschlagsanlage zu erhöhen

1971 - 2017

V. Generation (1971 bis 1990)/2005

  • 1972
  • Modernisierung des Agri Terminals in Brake – 5 Großraumzellen mit 35.000t, neue Förderwege mit 600t/h, Lagervolumen von 465.000t. Durch den Bau des über 90m hohen Rundsilos wird die Lagerkapazität von 35.000t auf 210.000t erhöht
  • 1973
  • Weltweite Premiere – Inbetriebnahme des pneumatischen Löschgeräts mit 600t/h/Rohr Löschleistung
  • 1975
  • Der durch die Rückverlegung des Deiches gewonnene Hafenanteil wird mit Umschlagseinrichtungen für Massenschüttgut und Stückgut ausgerüstet
  • 1980
  • Aufnahme des Schwefelumschlags
  • 1981
  • Errichtung eines Futtermittelspeichers aus 14 Wabensilos inklusive einer scheckkartengesteuerten Selbstbedienungsanlage für automatisierte LKW-Beladung
  • 1989
  • Zusammenschluss mit Bachmann zur MÜLLER & Bachmann Silogemeinschaft mit 120.00t0t Kapazität für Getreide und Futtermittel in Bremen. 14 Jahre später erwirbt J. MÜLLER die Bachmann-Anteile
  • 1998
  • 14,7 ha des aufgegebenen Kasernengeländes werden als Hafenfläche hergerichtet und der Ausbau des Braker Hafens im Bereich Kranbetrieb zu einem der bedeutendsten Breakbulk-Häfen Nordeuropas abgeschlossen
  • 1999
  • Übernahme/Kauf der Karl Gross Silo GmbH in Brake. Das Agri Terminal in Brake investiert 23 Mio. Euro in den Neubau von 55.000t Silokapazitäten. Am Holzhafen Bremen kann durch den Umbau von Getreidesilos der Kaffeeumschlag aufgenommen werden
  • 2003
  • Beginn des Auf- und Ausbaus des BLC Braker Logistics Center für das stetig wachsende Holzexportgeschäft
  • 2003
  • Kauf der Geschäftsanteile der „Weser International Commodities“ und Umfirmierung zur J. MÜLLER Weser GmbH als Spezialist für Commodity Logistics für Rohkaffee und Kakao

VI. Generation (seit 2005)

  • 2005
  • Beginn der Herrichtung des 27 ha großen Hafenerweiterungsgebietes Brake Nord mit einer 450m langen Schwerlastkaje für den Umschlag von Stahlprodukten und Windkraftanlagen
  • 2008
  • Umwandlung der GmbH & Co. KG in die J. MÜLLER Aktiengesellschaft als kleine AG und Verbleib zu 100% im Familienbesitz der Familie Müller
  • 2010
  • Inbetriebnahme einer an die Siloanlage angeschlossenen, prozessgesteuerten Lagerhalle für 40.000t Schüttgüter mit integrierter LKW-Selbstbedienungsanlage
  • 2011
  • Inbetriebnahme der Siloraumerweiterung (5.700t) für das Produkt Fischmehl bei J. MÜLLER Weser in Bremen. Weitere Automatisierung und Ausbau des SB-Betriebes im Kaffeegeschäft
  • 2012
  • Umsetzung eines ganzheitlichen Genehmigungsverfahren nach dem Bundesimmissionsschutzgesetzes für den Hafen Brake
  • 2013
  • Inbetriebnahme des Siloneubaus des Agrar-Terminals. Rund 47.000t zusätzliche Lagerkapazitäten wurden geschaffen. Größte Einzelinvestition in der Firmengeschichte
  • 2014
  • Erwerb der Hansakai Umschlagbetriebe in Bremen
  • 2015
  • Gründung des Joint-Venture-Unternehmens B-LOG Bulk Logistik GmbH. Diese ist auf LKW-Schüttguttransporte insbesondere für Futtermittel und Getreide spezialisiert
  • 2016
  • Alle Umschlagsgeschäfte Agrar-, Schüttgut- und Forstprodukte betreffend, werden unter der neu firmierten J. MÜLLER Agri + Breakbulk Terminals GmbH & Co. KG zusammengefasst, einschließlich Binnenschifffahrt, Klarierung und Brake Ships Agency. Die neu gegründete J. MÜLLER Stahl + Projekt Terminal GmbH & Co. KG führt das Projekt-, Windkraftanlagen- und Stahlgeschäft auf dem Niedersachsenkai durch
  • 2016
  • Inbetriebnahme der neugebauten zentralen Siloleitwarte zur Prozessoptimierung
  • 2016
  • Ausbau des KV-Terminals sowie Inbetriebnahme des neuen Portaldrehkrans der Hansakai Umschlagbetriebe am Standort Bremen
  • 2017
  • Kauf der Getreideverkehrsanlage (GVA) in Bremen

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